Brazilian Jiu Jitsu

Das Brasilianische Jiu-Jitsu (BJJ) ist eine Abwandlung und Weiterentwicklung der japanischen Kampfkunst Kōdōkan Jūdō, die den Schwerpunkt auf Bodenkampf legt, wobei im Training zusätzlich Wurftechniken aus dem Stand trainiert  werden. In der sportlichen Variante messen sich Kämpfer in verschiedenen Gewichts- und Anfänger/Fortgeschrittenen Klassen, die nach der Gürtelfarbe der Kämpfer einteilen. Diese Abstufung der Gürtel im BJJ unterscheidet sich von anderen japanischen Gürtelsystemen. Die Farben, vom Anfänger zum Meister, sind weiß – blau – lila – braun – schwarz. Traditionell werden im BJJ die Gürtel vom Meister (in der Regel ein Schwarzgurt) an seine Schüler „verliehen“. Hierbei ist weniger entscheidend, wie lange die Person BJJ bereits ausübt, sondern eine „Beltpromotion“ (Gürtelverleihung) findet anhand des Erfolges statt, den die Schüler im Training oder auf Wettkämpfen erzielen.

 

BJJ Training

Im BJJ Training werden Würfe, Hebel, Würger und Bodenkampfpositionen sowie die Verteidigung trainiert. Das Training ähnelt dem Grappling Training, nur wird im BJJ mit Kimono trainiert. Daneben besteht ein Teil des Trainings aus Übungen für BJJ-spezifische Eigenschaften wie Kraft, Ausdauer, Kondition, Dehnung etc. Aufgrund der geringen Verletzungsgefahr im Bodentraining hat das Sparring (freies Kämpfen) einen großen Trainingsanteil.

 

Brazilian Jiu-Jitsu